Unsere Forderungen an politische Entscheidungsträger:
Moleküle decken rund 80 Prozent des gesamten Endenergiebedarfs in Deutschland, Strom hat an diesem einen Anteil von 20 Prozent. Im Jahr 2022 wurden nur rund sieben Prozent des Endenergiebedarfs durch erneuerbaren Strom, etwa aus Wind- und Sonnenenergie gedeckt. Die aktuelle Energiewende-Strategie läuft mit ihrer derzeitigen Fokussierung auf eine Grünstromwende in das Risiko einer zukünftigen Grünstromknappheit. Dennoch sieht sie eine Vollelektrifizierung des Verkehrs vor. Die Energiewende darf aber nicht nur als Strom-, sondern muss auch als Molekülimport-Wende gedacht werden.
Global sind enorme Nutzungspotenziale für Strommengen auf der Grundlage von Wind und Sonne erschließbar. Der überwiegende Anteil der benötigten grünen Moleküle wie Wasserstoff und seine Derivate, also beispielsweise synthetisches Rohöl oder Kraftstoffe, Methanol und Ammoniak, werden künftig importiert werden müssen. Grund dafür ist, dass der für deren Herstellung benötigte Strom aus erneuerbaren Quellen in Deutschland auf absehbare Zeit ein knappes Gut bleiben wird. Zudem liegen die Strombereitstellungskosten in Deutschland deutlich höher als in anderen Weltregionen. Ziel muss daher ein beschleunigter Markthochlauf und eine langfristig gesicherte Versorgung mit Energieimporten zu einem bezahlbaren Preis sein. Laut Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik können langfristig außerhalb Europas pro Jahr 69.000 bis 109.000 TWh grüner Wasserstoff (bzw. entsprechende Mengen synthetischer Kraftstoffe) hergestellt werden. Damit könnte bereits der Hauptteil der bisherigen globalen Erdöl- und Erdgasförderung von zusammen rund 100.000 TWh gedeckt werden.
E-Fuels sind CO₂-neutrale flüssige Kraft- und Brennstoffe, die aus Erneuerbaren Energien hergestellt werden. Dazu braucht es lediglich Strom aus Sonne und Wind sowie Wasser und Kohlenstoffdioxid (z. B. aus der Luft). Sie haben eine hohe Energiedichte und sind leicht speicherbar. Sie ermöglichen es, preisgünstige Erneuerbare Energien aus sonnen- und windreichen Regionen weltweit nutzbar zu machen. E-Fuels sind kompatibel mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren und mit effizienten Brennwertheizungen. Sie sind damit einsetzbar in den rund 60 Millionen Fahrzeugen wie auch für die effiziente Wärmeversorgung in Millionen Privathaushalten in Deutschland.
Aktuell noch als eher hoch eingeschätzte Produktionskosten für E-Fuels werden mit zunehmenden Erfahrungswerten, technologischem Fortschritt und einer positiven Skalierung über die Zeit deutlich absinken, so die Erwartungen der Autoren der Studie „Szenarien für den Markthochlauf von E-Fuels im Straßenverkehr“ von Frontier Economics. Die Produktionskosten (inkl. Transport nach Deutschland) könnten sich für E-Benzin bei 0,99 € / Liter bzw. für E-Diesel von 1,09 € / Liter einpendeln . Dabei gilt der Grundsatz: Eine zunehmende Beimengung im Mengenmarkthochlauf in Kombination mit der Kostendegression durch wirkende Skaleneffekte der industriellen Produktion führt für den Kraftstoffkunden zu stets bezahlbaren Flüssigkraftstoffen. Ideale regulative Rahmenbedingungen für einen schnellen Produktionshochlauf vorausgesetzt, könnten E-Fuels heutige fossile Kraftstoffe einem Modell zufolge, das die Studie als technisches Idealszenario berücksichtigt, ab dem Jahr 2037 (E-Benzin) bzw. 2043 (E-Diesel) europaweit vollständig ersetzen.
Erneuerbare Kraftstoffe wie E-Fuels können nicht nur die bestehenden Pkw- und Lkw-Fahrzeugflotten defossilisieren, sondern auch für nach 2035 verkaufte Neufahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor CO₂-neutrale Mobilität gewährleisten. Zudem gibt es im Flug- und Schiffsverkehr sowie im Schwerlasttransport keine wirtschaftlich oder technisch sinnvolle Alternative zu CO₂-neutralen flüssigen Kraftstoffen.
Das Forschungsinstitut Prognos hat im Auftrag des VDA die Studie „Beschäftigungsperspektiven in der Automobilindustrie“ erstellt, die im Oktober 2024 veröffentlicht wurde. „Setzt sich der zwischen den Jahren 2019 und 2023 eingesetzte Trend fort, so läge die Beschäftigung in der Automobilindustrie in Deutschland im Jahr 2035 um 186.000 Personen niedriger als im Jahr 2019, in dem nur wenige rein batterieelektrische Fahrzeuge gefertigt wurden. Hauptursache sind hier Transformationseffekte durch die Umstellung auf alternative Antriebe. 46.000 Arbeitsplätze – also etwa ein Viertel davon – sind in den Jahren 2019 bis 2023 bereits weggefallen, rund 140.000 weitere werden voraussichtlich bis zum Jahr 2035 entfallen“, heißt es vom VDA. Und weiter: „Die Transformation könnte etwa 190.000 Jobs bis 2035 kosten." Power-to-X-Erzeugnisse wie synthetische, grünstrombasierte E-Fuels könnten zukünftig herkömmliche, fossile Kraftstoffe ersetzen und den CO₂-neutralen Fahrbetrieb von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ermöglichen. Der Ausstieg aus dem Verbrenner oder ein de facto Neuzulassungsverbot von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor aus Klimaschutzgründen wird damit obsolet. Gleichzeitig würden mit E-Fuels Arbeitsplätze in der deutschen Automobilindustrie gesichert, die im Bau von Verbrennungsmotoren weltweit die Technologieführung innehat. Ein Festhalten am Verbrennerverbot verhindert allerdings den Produktionshochlauf von E-Fuels, da es die notwendigen Investitionen der Wirtschaft in diese innovative Kraftstofftechnologie ausschließt. E-Fuels würden nicht nur Arbeitsplätze in der deutschen Automobilindustrie sichern helfen, sondern es könnten dadurch sogar über 470.000 neue Arbeitsplätze durch die Produktion und den Export von PtX Anlagen hierzulande geschaffen werden (Studie IW Köln und Frontier Economics 2018).
E-Fuels sind synthetisch erzeugte flüssige Kraft- und Brennstoffe auf Basis von Wasserstoff und CO₂. Durch die Nutzung von CO₂ aus der Atmosphäre und erneuerbaren Energien können E-Fuels den CO2-neutralen Betrieb u.a. von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ermöglichen.
E-Fuels werden aus Wasserstoff, der mittels Elektrolyse aus Wasser gewonnen wird, hergestellt. Der dafür notwendige erneuerbare Strom stammt aus Wind- und Solaranlagen. Im Fischer-Tropsch-Verfahren wird der Wasserstoff durch aus der Atmosphäre entnommenes CO₂ zu einem flüssigen Kraftstoff synthetisiert (Power-to-Liquid-Verfahren).
E-Fuels weisen die gleichen chemischen Eigenschaften wie herkömmliche Kraftstoffe wie Kerosin, Benzin oder Diesel auf und können diese vollständig ersetzen. Ebenso wie diese Kraftstoffe weisen E-Fuels die höchste Energiedichte aller Kraftstoffe auf.
Da der für die E-Fuels-Herstellung genutzte Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt, also beispielsweise auf Wind- oder Solarenergie oder Wasserkraft basiert, sind E-Fuels CO₂-neutral. Zudem kommen nur natürlich vorkommende Ressourcen wie Wasser und CO₂ aus der Luft zum Einsatz.
E-Fuels lassen sich herkömmlichen Kraft- und Brennstoffen beimischen und können diese vollständig ersetzen.
Da für den Einsatz von E-Fuels keine Umrüstung von Motoren oder Anlagen erforderlich ist, können die heutzutage vorhandenen 20.000 Flugzeuge, 50.000 Schiffe und mehr als 1,3 Milliarden Fahrzeuge auch in Zukunft weiterhin genutzt werden und das CO₂-neutral, was sonst nicht möglich wäre. Dies gilt ebenso für rund 20 Millionen Heizungsanlagen, die mit flüssigen Brennstoffen betrieben werden. Die dafür notwendige Logistik-, Verteil- und Tankinfrastruktur ist bereits vorhanden und kann mit E-Fuels wirtschaftlich effizient weiter betrieben werden. Für Verbraucher ändert sich damit nichts, die gewohnt schnellen und sicheren Tank- und Liefervorgänge bleiben bestehen.
Bislang fehlen die regulatorischen Anreize, um den Markthochlauf von E-Fuels und die Realisierung von Skaleneffekten zu ermöglichen, damit ausreichend Kapazitäten im erforderlichen Maßstab zur Verfügung stehen. Forschung und Entwicklung sowie der Maschinen- und Anlagenbau sind längst soweit, im industriellen Maßstab E-Fuels herzustellen. Hier gilt es, die europäische Spitzenposition im internationalen Technologiewettbewerb zu verteidigen und global nicht den Anschluss zu verlieren.
Am Beispiel verschiedener Demonstrationsprojekte und Pilotanlagen zeigt sich, dass das volle Potenzial von E-Fuels mit den richtigen politischen Weichenstellungen zügig gehoben werden kann. Hierfür bedarf es Rahmenbedingungen, die den klimapolitischen Nutzen von E-Fuels anerkennen, ihren Einsatz in der Praxis fördern und Anreize für weitere Investitionen in den Ausbau dazugehöriger Anlagen setzen.
Weitere Informationen zu E-Fuels finden Sie auf: www.e-fuels.de
E-Fuels sind synthetisch erzeugte flüssige Kraft- und Brennstoffe auf Basis von Wasserstoff und CO₂. Durch die Nutzung von CO₂ aus der Atmosphäre und erneuerbaren Energien können E-Fuels den CO2-neutralen Betrieb u.a. von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ermöglichen.
E-Fuels werden aus Wasserstoff, der mittels Elektrolyse aus Wasser gewonnen wird, hergestellt. Der dafür notwendige erneuerbare Strom stammt aus Wind- und Solaranlagen. Im Fischer-Tropsch-Verfahren wird der Wasserstoff durch aus der Atmosphäre entnommenes CO₂ zu einem flüssigen Kraftstoff synthetisiert (Power-to-Liquid-Verfahren).
E-Fuels weisen die gleichen chemischen Eigenschaften wie herkömmliche Kraftstoffe wie Kerosin, Benzin oder Diesel auf und können diese vollständig ersetzen. Ebenso wie diese Kraftstoffe weisen E-Fuels die höchste Energiedichte aller Kraftstoffe auf.
Da der für die E-Fuels-Herstellung genutzte Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt, also beispielsweise auf Wind- oder Solarenergie oder Wasserkraft basiert, sind E-Fuels CO₂-neutral. Zudem kommen nur natürlich vorkommende Ressourcen wie Wasser und CO₂ aus der Luft zum Einsatz.
E-Fuels lassen sich herkömmlichen Kraft- und Brennstoffen beimischen und können diese vollständig ersetzen.
Da für den Einsatz von E-Fuels keine Umrüstung von Motoren oder Anlagen erforderlich ist, können die heutzutage vorhandenen 20.000 Flugzeuge, 50.000 Schiffe und mehr als 1,3 Milliarden Fahrzeuge auch in Zukunft weiterhin genutzt werden und das CO₂-neutral, was sonst nicht möglich wäre. Dies gilt ebenso für rund 20 Millionen Heizungsanlagen, die mit flüssigen Brennstoffen betrieben werden. Die dafür notwendige Logistik-, Verteil- und Tankinfrastruktur ist bereits vorhanden und kann mit E-Fuels wirtschaftlich effizient weiter betrieben werden. Für Verbraucher ändert sich damit nichts, die gewohnt schnellen und sicheren Tank- und Liefervorgänge bleiben bestehen.
Bislang fehlen die regulatorischen Anreize, um den Markthochlauf von E-Fuels und die Realisierung von Skaleneffekten zu ermöglichen, damit ausreichend Kapazitäten im erforderlichen Maßstab zur Verfügung stehen. Forschung und Entwicklung sowie der Maschinen- und Anlagenbau sind längst soweit, im industriellen Maßstab E-Fuels herzustellen. Hier gilt es, die europäische Spitzenposition im internationalen Technologiewettbewerb zu verteidigen und global nicht den Anschluss zu verlieren.
Am Beispiel verschiedener Demonstrationsprojekte und Pilotanlagen zeigt sich, dass das volle Potenzial von E-Fuels mit den richtigen politischen Weichenstellungen zügig gehoben werden kann. Hierfür bedarf es Rahmenbedingungen, die den klimapolitischen Nutzen von E-Fuels anerkennen, ihren Einsatz in der Praxis fördern und Anreize für weitere Investitionen in den Ausbau dazugehöriger Anlagen setzen.
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